Erster Einsatz bei „Tapferen Knirpsen“

Erster Einsatz bei „Tapferen Knirpsen“

Erster Einsatz bei „Tapferen Knirpsen“

Vor ca einem Jahr bin ich im Internet auf den Verein „Tapfere Knirpse“ gestossen. Die Arbeit der Organisation hat mich sehr bewegt, und es war sehr schnell für mich klar, das ich auch meinen Beitrag dazu geben möchte. Als Mutter zwei gesunder Kinder bin ich jeden Tag dankbar, das es so ist. Und es ist keine Selbstverständlichkeit.

Dieses Jahr fing mit meinem ersten Einsatz für Tapfere Knirpse an.

Sehr aufgeregt war ich ,oh ja. Klar, hat man über den Kontaktformualr des Vereins den ersten Eindruck bekommen, das der tapfere Knirps nicht einfach im Leben hat. Diagnose:

globale Entwicklungsverzögerung, Autismus, Hypoton, Strabismus…

Und auch schon ein richtig großer Junge, 12 Jahre alt. Pascal heißt er. Und dann stand noch folgendes in der Mail:

„Pascal ist ein so ausgeglichenes Kind, obwohl er so kämpfen muss, um die Gabel zu halten oder den Becher zum Mund zu führen. Er lacht so gerne und hat Spaß am Leben, obwohl er auf den Rollstuhl angewiesen ist und nicht wie andere Kinder über den Fußballplatz rennen kann. Er kann zu uns nicht sagen: Ich habe euch lieb. Aber er kann es uns zeigen, indem er uns ganz fest in die Arme nimmt und uns erst wieder los lässt, wenn er es für richtig hält. Manchmal sind wir traurig, ob seiner Situation aber er lächelt uns an, so dass wir alle Sorgen vergessen. Und dann denken wir, Pascal ist viel weiser als seine Eltern und viel tapferer als wir ist er alle mal. Pascal ist eine große Herausforderung aber vor allem das größte Geschenk!“

Diese Worte haben mich sehr berührt. Ich habe mich sehr doll auf dieses Shooting gefreut, trotz der Aufregung. Und die Familie, die ich im Januar 2015 kennengelernt habe, war genau so, wie ich es mir vor meinem inneren Auge ausgemalt habe: liebevoll, geduldig, dankbar… DANKBAR, für alles , was sie haben. Für Ihre kleine Familie mit dem Pascal. Dem Jungen, der kein Wort sagen kann, aber so viel Freude und Wärme schenken kann. Es ist unbeschreiblich. Wenn man in mitten dieser kleinen Familie ist, vergisst man alle kleinen und unwichtigen Sorgen. Man empfindet nicht das Gefühl des Mitleids… Es ist fehl am Platz. Weil Pascal ein glücklicher Junge ist , der die besten Eltern hat, die er sich wünschen kann.
Ich wünsche Pascal und seinen Eltern alles Gute für die Zukunft. Und ich hoffe, das mein Einsatz Ihnen noch ein kleines mehr Stück Freude und bleibende Erinnerungen schenkt.

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